Sunday, February 5th, 2012

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Juli 8, 2010 by  
Filed under Vorsorge & Absichern

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung ist vor allem für den Anwendungsbereich gedacht, den Bauherrn gegen gesetzliche Haftpflichtansprüche zu versichern. So bietet zum Beispiel eine Bauherrenhaftpflichtversicherung dann Schutz, wenn eine Baustelle nicht nach den Verkehrssicherungspflichten abgesichert wurde. So tritt die Bauherrenhaftpflichtversicherung zum Beispiel immer dann in Kraft, wenn eine schlechte bzw. unzureichende Beschilderung vorliegt, oder aber eine mangelnde Beleuchtung gegeben ist. Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung sollte von jeder Person abgeschlossen werden, da auch geringe Nachlässigkeiten teuer werden können, auch wenn keine Person verletzt wird. Auch die unzureichende Beschilderung am Bau kann ein Grund für eine Klage sein. Der Bauherr kann hier zwar die Verantwortung auf das Bauunternehmen übertragen, jedoch trägt man als Bauherr die Überwachungspflicht für den Bau, aus diesem Grund macht man sich im Falle eines Verstoßes mit strafbar.

Kündigung

Wie bei den meisten Versicherungen, gelten auch bei der Bauherrenabsicherung in erster Linie hinsichtlich der Kündigung die maßgeblichen vertraglichen Vereinbarungen – nichtsdestotrotz fußen auch diese unter anderem auch auf den vertraglichen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuch http://dejure.org/gesetze/BGB.

In der Regel sind diese zwar drei Monate vor Ablauf des Vertrags kündbar – doch unter Umständen gelten noch erweiterte Kündigungsregeln entsprechend der Laufzeit. Sonderkündigungsrechte treten in aller Regel auch im Falle der Beitragserhöhung oder dem Schadensfall ein; auch diese Aspekte gilt es zu beachten.

Verbraucherschutz

Bevor man sich jedoch für den Abschluss einer Bauherrenhaftpflichtversicherung entscheidet, sollte man in jedem Fall einen ausgiebigen Vergleich anstellen. Dazu bietet sich vor allem das Internet an – sowohl hinsichtlich der Recherche im Allgemeinen aber auch der Konsultation des Verbraucherschutzes. Dort erscheinen regelmäßig Artikel oder andere Informationen zu diesen und ähnlichen Bereichen – die Stiftung Warentest zählt ebenfalls dazu http://www.test.de/themen/bauen-finanzieren/special/Baufinanzierung-Der-grosse-Plan-1132483-1132505/.

Es finden sich zahlreiche Versicherungsportale, welche einen schnellen und auch objektiven Vergleich ermöglichen. Dazu findet sich auf den Portalen zumeist ein Versicherungsrechner, in den man wichtige Daten, wie zum Beispiel die Bausumme, sowie auch die Planungsdurchführung eingeben muss. Oftmals müssen auch noch die Eigenleistungen vermerkt werden. Wichtig ist, dass man die Auswahlmöglichkeit festlegt, ob der Bau unter eigener oder fremder Leitung erfolgt. Hat man die Eingaben getätigt, so erhält man eine Liste, in der sich zutreffende Angebote befinden. In dieser Liste kann man sich über die Versicherungssumme, sowie auch die Kosten für die Versicherung informieren.

Beispiel für eine Bauherrenhaftpflichtversicherung

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung richtet sich in ihren Gesamtkosten nach der Größe des Bauvorhabens. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung tritt mit dem Vertragsabschluss beziehungsweise Baubeginn in Kraft und wird dann aufgehoben, wenn der Bau abgeschlossen ist. Manche Anbieter bieten sogar eine Bauherrenhaftpflichtversicherung an, welche über die eigentliche Laufzeit herausragt. Manche Anbieter bieten einen umfassenden Schutz auch noch Jahre nach dem Abschluss des Baus.

Rechtliches

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich – ebenso in der vertraglichen Ausgestaltung. Viele Anbieter bieten mit ihrer Bauherrenhaftpflichtversicherung eine vollkommene Absicherung an, welche sowohl gegen Sach- und Personenschäden schützt. Im Falle einer Klage werden von der Bauherrenhaftpflichtversicherung die Schadensersatzansprüche, sowie auch die Prozess-, Anwalts-, sowie auch Gutachterkosten übernommen.

Verwendungszwecke

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung wird heute von zahlreichen Personen in Anspruch genommen. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass in der Vergangenheit immer häufiger über Fehler an Baustellen berichtet wurde, sowie auch dramatische Zwischenfälle, welche hätten vermieden werden können. Schon kleine Zwischenfälle können finanzielle Folgen haben. Auch wenn man bei der Planung sowie auch der Ausführung des Hausbaus sorgfältig vorgeht, können trotzdem immer Gefahren und Risiken eintreten.

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